Webmasters Akademie
vielen dank! du hast mir das leben gerettet :)
Danke für das Tutorial. Und der Kommentarbereich mit den "Zettel" sieht auch wirklich gelungen aus.…
Hallo Stephan,…
Tolle Einführung in die Thematik BDD! Bei den Empfehlungen würde ich aber definitiv noch Cucumber…
von Monika Beck
in Der abenteuerliche Ximplicissimus
am Freitag, 25. Juni 2010 um 13:38
Tags: Erfahrungen Social Web
, Erfahrungen Soziale Netzwerke
Voller Begeisterung habe ich die Welt der Xing-Applikationen für mich entdeckt. Nicht dass ich jetzt Tipps zur WM abgeben wollte, aber da gibt es z.B. ein Mindmapping-Tool, und das schien mir auf den ersten Blick potenziell nützlich.
Also hab ichs eingebunden und ein wenig herumgespielt - probehalber mal eine Vorlage runtergeladen, eine neue Map angelegt und eine meiner eigenen Maps versucht hochzuladen. Dann ist mir doch nichts Gescheites eingefallen, was ich der Welt zu diesem Zeitpunkt gern in Mindmap-Form hätte mitteilen wollen, und ich hab alles wieder gelöscht.
"Explorationsverhalten" nennen das die Verhaltensbiologen ("das aktive Eindringen (...) in zuvor nicht besuchte Areale [oder] die Kontaktaufnahme zu neuen, unbekannten Gegenständen im bereits bekannten Umfeld"), und es gehört zum Standard-Repertoire jeder Spezies, die es im Lauf der Evolution zu etwas gebracht hat. Die Lernforschung lobt es auch, ihr braucht also nicht die Nase zu rümpfen über mich.
Worauf ich im Traum nicht gekommen wäre: Xing dokumentiert dieses ebenso unschuldige wie banale Rumbosseln sorgfältig mit, auf dass "meinem Netzwerk" nicht entgehen möge, das Frau Beck grad ein wenig mit Mindmaps spielt. Da ich versäumt habe, die Veröffentlichung aktiv zu unterbinden, kann man alles (oder zumindest einiges, oder doch vieles? Und wie finde ich das verbindlich raus???) unter "Neues aus meinem Netzwerk" nachlesen.
Ihr könnt euch - so ihr denn das Pech habt, Xing-Kontakte von mir zu sein - auch nicht dagegen wehren; Ihr seid zum Mit-Wissen verurteilt. Falls es den Ort in Xing gibt, wo ihr mich und das Mitanschauen-Müssen meines Explorationsverhaltens eurerseits abblocken könnt, habe ich ihn nicht gefunden.
Gefunden habe ich hingegen in den Optionen der Applikation (Applikation > Optionen > Ansichts- und Zugriffsoptionen) zwei Default-Einstellungen, die mir ein Gruseln verursachen:
Ich habe nicht rausgefunden, was sich ganz konkret hinter diesen Ankündigungen verbirgt und was der feine Unterschied zwischen den beiden ist; ich hab sie jetzt jedenfalls deaktiviert. "In meinem Auftrag Nachrichten senden", soll das ein Witz sein????
Ich bitte euch alle um Verzeihung, falls ich euch zu unfreiwilligen Voyeuren meiner Stolpereien gemacht habe. Ich habs nicht mit Absicht getan, und ich habs jetzt, glaub ich, abgestellt. Es tut mir leid. Ihr wisst ja, ich bin neu hier und tue mein Bestes!
Herzlichst, euer Ximpl
Monika
Kommentare (4)
von doris
am Freitag, 25. Juni 2010, 14:56
Hui...
Sollte ich mich jemals in Xing anmelden, werde ich als aller Erstes wohl in den Optionen alles genauestens durchlesen.
Ich gehöre nämlich auch zu der Spezies, die gerne erstmal alle Funktionen ausprobiert :)
Ich warte gespannt auf weitere spannende Episoden aus der Welt des Ximpl :)
von Michael Schwarz
am Dienstag, 14. September 2010, 15:57
Es erstaunt mich, wie wenig sich die Nutzer heutzutage durchlesen, bevor sie ein unbekanntes Programm ausprobieren.. Immer nur schnell alle Haken anklicken bis es läuft. Wahrscheinlich finden die gleichen Leute es auch unerhört, dass plötzlich irgendwelche Taskleisten im Browser auftauchen, wenn manches kostenlose Programm installiert wurde.
Dabei ist es im Falle von Xing echt so einfach wie nur möglich diese für manche Leute unerwünschten Funktionen zu deaktivieren, nämlich schon beim Hinzufügen der Anwendung selbst. Im gleichen Fenster, wo auch der Haken zur Zustimmung der Nutzungsbestimmungen gesetzt werden muss, kann ganz genau festgelegt werden, was veröffentlicht und wo die Anwendung im eigenen Profil angezeigt werden soll.
Das ist zum einen die Benachrichtigung auf den Startseiten seiner Kontakte unter "Neues aus meinem Netzwerk" und zum anderen das Verschicken von Nachrichten, die der Nutzer selbst aus der Anwendung heraus versenden möchte.
Zusätzlich können die Einstellungen im Nachhinein wie von Monika beschrieben in den Anwendungsoptionen geändert werden.
Also nächstes Mal nicht so schnell handeln und vor allem nicht so schnell urteilen, damit andere nicht unnötig Lust daran verlieren. ;-)
von Monika Beck
am Mittwoch, 15. September 2010, 14:28
Hallo Michael, danke für deinen Diskussionsbeitrag.
Recht hast du ganz sicher in einem - der Ximpl folgt ja einem Vorbild (http://de.wikipedia.org/wiki/Der_abenteuerliche_Simplicissimus), und wie dieses stolpert er naiv und voller Begeisterung in die Dinge hinein und muss sich die Welt- und Sachkenntnis sowie die nötige Vorsicht erst durch Erfahrung aneignen ;-)
Beim zweiten Punkt bin ich mir nicht so sicher - ich schlüpfe jetzt mal aus meiner Ximpl-Identität und nehme die einer ziemlich durchschnittlichen Internet-Userin an.
Als Xing-Neuling hat sich für mich einfach nicht spontan erschlossen, in welchem Maß meine Aktionen transparent sind; um zu verstehen, was sich hinter den Optionen tatsächlich verbirgt, aktiviert oder nicht, muss man es ausprobieren. Genauer, ich musste es jedenfalls ausprobieren. Ja, ich hätte vermutlich vorher ein Buch lesen oder einen Kurs besuchen können.
Aber so weit wollte ich es dann doch nicht treiben.
von Michael Schwarz
am Mittwoch, 15. September 2010, 18:24
Ich möchte keinem die Beigeisterung am Ausprobieren neuer Dinge nehmen, aber ich weiß nicht, inwiefern es im Internet angebracht ist, naiv alles auszuprobieren. Leider ist es durch die Vielfalt im Netz schnell passiert, dass man in Fallen tappt, wenn man nur so durchstolpert. Ob die nicht gesetzten Häkchen als eine solche definiert werden, muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich würde sagen, dass es in diesem Fall offensichtlich genug und außerdem nicht wirklich nachteilhaft für den Nutzer ist. Gerade weil die eigenen Kontakte ja auch die Meldungen von den Anwendungen auf ihrer Startseite deaktivieren könnten. Auf jeden Fall würde ich nicht so weit gehen und Xing unterstellen, dass sie die Aktionen eines Nutzers anderen gegenüber entblößen wollen, denn was haben sie auch davon?
Da ich selber schon beim Programmieren ähnlicher Anwendungen beteiligt war, muss ich allerdings zugeben, dass ich vielleicht zu viel von den Nutzern erwarte bzw. ich mich nicht mehr ausreichend in sie hineinversetzen kann.
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